Hans Walter Richter

Regisseur

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Foto: Sebastian Buff

 

Vita

Hans Walter Richter studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Musikwissenschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt.

Danach war er am Stadttheater Gießen als Spielleiter engagiert. Hier entstanden erste eigene Regiearbeiten wie beispielsweise : Der Schauspieldirektor / Briefe des van Gogh / Miss Donnithorne´s Maggot / Eight Songs for a Mad King / Bastien und Bastienne / Die Chinesische Nachtigall / Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte.

Seit der Spielzeit 2008/09 arbeitet er als Regieassistent an der Oper Frankfurt. Er assistierte u.a. Regisseuren wie Christof Loy, Vera Nemirova, Jens-Daniel Herzog, Keith Warner und Marco Arturo Marelli.

Nach Regiearbeiten für die Reihe „Oper für Kinder” an der Frankfurter Oper

(Orfeo, Lohengrin, La Fanciulla del West, Tosca, Die Fledermaus) inszenierte er in Frankfurt Die Geschichte vom Soldaten sowie die Uraufführung Anna Toll.

2014 setzte sich die Arbeit als Regisseur am Stadttheater Gießen fort mit der deutschen Erstaufführung von Jake Heggies Oper For a Look or a Touch. 2015 folgte in Gießen die Produktion von Donizettis selten gespielter Oper Linda di Chamounix, welche auch überregional große Beachtung fand (u.a. mit einer Nominierung im Fachmagazin Die Deutsche Bühne für die beste Inszenierung 2015), sowie die Inszenierung von Gustav Holsts Savitri.

2017 folgten Cosi fan Tutte am Stadttheater Gießen sowie Tosca am Landestheater Coburg.

2018 inszenierte er Madama Butterfly am Theater Münster .

2019 folgte Gian Carlo Menottis The Medium an der Oper Frankfurt (mit Neueinstudierung im Herbst 2020).

2021 inszenierte er Krieg. Stell Dir vor, er wäre hier von Marius Felix Lange am Stadttheater Gießen sowie Adophe Adams Le Postillon de Lonjumeau bei den Tiroler Festspielen Erl.

Seit 2022 hat er einen Lehrauftrag für szenischen Unterricht an der Hochschule für Musik Würzburg inne.

 

Ausblick:

Francesca da Rimini (Mercadante)

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Foto: Sebastian Buff